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Komplexe Arbeitsprozesse vereinfachen

Mai 23., 2017

Für die Erfassung in Echtzeit der fortlaufenden Arbeiten am Glasfasernetz setzt Alperia Fiber nun auf digitale Technologien. Mit einem Smartphone scannt der Techniker den eindeutigen Code auf der Buchse und speist so automatisch Daten in das Informationssystem von Alperia Fiber ein.

Alperia Fiber, eine Tochtergesellschaft der Alperia Gruppe, hat mit der Digitalisierung der gesamten Installations- und Wartungsprozesse des Glasfaser-Zugangsnetzes einen wichtigen Schritt in Richtung digital transformation unternommen. Mit airpim, einem auf Identity Management spezialisierten Unternehmen mit Schwerpunkt auf Big Data, Internet der Dinge, Cloud und Privacy, hat Alperia Fiber einen kompetenten Partner gefunden. Alperia Fiber kann so Unternehmensprozesse umgestalten, die User Experience für Techniker, die am Netz arbeiten verbessern und ein „digitales Kataster“ des FTTH-Glasfasernetzes der neuen Generation in Echtzeit zu erstellen, das laufend ergänzt und aktualisiert werden kann. Dieser Schritt wird auch für andere Tochtergesellschaften Vorteile bringen und neue Synergien möglich machen.

Für Alperia Fiber bedeutet das: 1. den Einsatz neuer technologischer Instrumente für die Techniker, die am Netz arbeiten. So können Informationen über die Arbeiten am Netz jederzeit über ein Smartphone erfasst, verwaltet und archiviert werden; 2. Digitalisierung der Datenverwaltung: In Echtzeit erhobene Daten können einfach innerhalb der Unternehmensgruppe wie auch mit externen ISP (Internet Service Provider) und Partnern geteilt werden; 3. Erfassung und Lokalisierung eines jeden einzelnen Building Entry Points (BEP) und der optischen Telekommunikationssteckdose (OTO). Darüber hinaus hat es sich Alperia Fiber zum Ziel gesetzt, ein innovatives Instrument zur Hand zu haben, um mit AGCOM, der italienischen Kommunikationsbehörde, und anderen externen Unternehmen einfach kommunizieren zu können. “Unser Ziel war es, ein Mittel zu finden, mit dem wir einfach und unmittelbar auf Informationen jeder einzelnen Faser innerhalb des Netzes zugreifen können. So können wir effizienter und schneller arbeiten und für die Endkunden verkürzen sich die Aktivierung- und Änderungszeiten: der Dienst verbessert sich merklich”, erklärt Sergio Marchiori, Geschäftsführer von Alperia Fiber. “In Alperia Fiber haben wir einen Kunden mit viel Verständnis und digitaler Kompetenz gefunden. Gemeinsam haben wir eine Lösung erarbeitet, die eine einfache und geordnete Datenerfassung und -verwaltung ermöglicht und die in Zukunft um neue Dienste erweitert werden kann. Das System basiert auf einer App, die mit unserer Identity Management-Plattform verbunden ist”, erklärt Tiziano Tresanti, Gründer von airpim. Die Datenerfassung ist intuitiv, schnell und genau: nach Abschluss der Arbeiten bringt der Techniker, der vom Identity Management System dazu berechtigt wurde, einen QR-Code auf der Buchse an. Dieser Code kennzeichnet eindeutig diesen Punkt und über ein Smartphone oder ein Tablet speist der Techniker die Geodaten dieses Installationspunktes ein. In Echtzeit werden so ständig neue Daten in das Informationssystem von Alperia Fiber eingespeist.

Diese Lösung bietet gleich mehrere Vorteile: 1) Optimierung des Installationsprozesses, der Wartung und Diensterbringung dank unmittelbarem Zugriff der Techniker auf die Informationen, die bei jedem Eingriff aktualisiert werden; 2) Überprüfung der Arbeiten durch Alperia und einfache Lokalisierung der Building Entry Points (BEP) und der optischen Telekommunikationssteckdose (OTO), Zugriff auf die Historie der technischen Eingriffe, Zugriff auf das Formblatt jedes OTO und BEP und auf Fotos, die jederzeit den aktuellen Zustand der Infrastruktur zeigen; 3) Vereinfachung des Installationsprozesses: die Techniker können jeden Eingriff digital speichern und unmittelbar auf die Eingriffshistorie jedes einzelnen OTO und BEP zugreifen. “Dieses Projekt ist ein gutes Beispiel dafür, wie Digitalisierung komplexe Arbeitsprozesse und die Verwaltung des Glasfasernetzes vereinfachen und verbessern kann und schließlich auch die Installationszeiten verringert werden können. Davon profitiert letztlich der Endkunde” so Sergio Marchiori abschließend.

Über Alperia Fiber
Alperia Fiber verwaltet ein Ultrabreitbandnetz in ganz Südtirol und ermöglicht Privatkunden und Firmenkunden den Zugang zu ultraschnellem Breitbandinternet. Alperia Fiber ist eine Tochtergesellschaft von Alperia, einem Energiedienstleister. Alperia produziert in Südtirol Energie aus erneuerbaren Quellen, betreibt das Stromnetz, kümmert sich um Fernwärmesysteme und den Energieverkauf. Darüber hinaus arbeitet Alperia an innovativen Energielösungen für die Zukunft.

Über airpim
Das High-Tech Unternehmen airpim bietet Unternehmen dank einer eigenen Identity Management Plattform die Möglichkeit, Daten entsprechend der geltenden Privacy-Bestimmungen zu sammeln und zu analysieren. airpim ist ein unabhängiger technologischer Enabler: die Eigentumsrechte an den Daten liegen bei den jeweiligen Unternehmen selbst. Jede Person entscheidet, mit wem sie ihre Daten teilen möchte und hat jederzeit die Möglichkeit von ihrem Rücktrittsrecht gebrauch zu machen.Für seine Kunden erarbeitet airpim individuell zugeschnittene Lösungen, für die geeignete Datenerfassung über Kunden, Lieferanten, Partner und Mitarbeiter und kann so Resultate schnell sichtbar machen. Am 1. März 2016 wurde airpim als erstes innovatives KMU der Region Trentino-Südtirol im entsprechenden Sonderverzeichnis der Handelskammer von Trient eingetragen. Jahrelange Forschung und Entwicklung machen das Know-How von airpim aus. Die Technologie hält ein Patent in Italien und in den USA. airpim erhielt die folgenden Auszeichnungen: Best practice Preis (2013), Premio Interregionale Città Impresa (2012) und Red Herring Top 100 Europe (2011).

Bildunterschrift (v.l.n.r.): Sergio Marchiori (Alperia Fiber), Riccardo Liso (Alperia Fiber), Tiziano Tresanti (airpim) und Danilo Pederiva (Alperia Fiber).

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