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Auxilia verbessert seinen Pflegedienst mit innovativer airpim-Technologie

Juni 21., 2019

Die Sozialgenossenschaft Auxilia setzt auf innovative Technologie und implementiert ein System für das Monitoring der Tätigkeiten und die Weiterbildung von rund 250 Haushaltshilfen für pflegebedürftige Personen (sog. „badanti“). Über das neue System, das auf der Technologie von airpim basiert, sollen Prozesse optimiert, der Betreuungsdienst verbessert und die Qualität des Service laufend gemessen werden.

Bozen, 21. Juni 2019 – Mit einem neuen und innovativen Präsenzmeldesystem über Beacons – Sensoren, die genaue und eindeutige Informationen über die Bluetooth Low Energy Technologie übertragen – setzt die Bozner Sozialgenossenschaft Auxilia neue Maßstäbe für die Qualität der Tätigkeit der privaten Haushaltshilfen für pflegebedürftige Personen. Für die Umsetzung des neuen Präsenzmeldesystems arbeitete Auxilia mit dem auf Identitätsmanagement spezialisierten Hightech-Unternehmen airpim zusammen. Die Beacons lieferte IT Solver. Für Auxilia hat airpim ein eigenes Beacon-Netzwerk geplant und basierend auf seiner Identity Management Plattform ein eigenes System entwickelt.

Dieses Projekt wurde gemäß den Vorgaben des Ressorts Familie, Senioren und Soziales der Autonomen Provinz Bozen realisiert, d.h.: 1) Implementierung eines Systems für das Monitoring der Tätigkeiten; die Daten werden dem Land zur Verfügung gestellt; 2) Implementierung eines Systems zur kontinuierlichen Weiterbildung der Haushaltshilfen. Letzteres wird derzeit, auch unter Kontrolle der Abteilung für Sozialpolitik der Provinz Bozen, getestet.

Die Beacons wurden bei den pflegebedürftigen Personen zu Hause installiert. So kann das Pflegepersonal von Auxilia, sobald es sich in der Nähe des Sensors befindet, über das Smartphone Daten übertragen und Anwesenheitsmeldungen an Auxilia senden. Das System ermöglicht somit ständigen Austausch mit dem für die Koordination und die Kontrolle der Dienste verantwortlichen Verwaltungspersonal von Auxilia ebenso wie mit den Angehörigen der Pflegebedürftigen.

Die App erlaubt es Auxilia auch, wertvolle Daten über die Qualität des Pflegedienstes zu sammeln, wie z.B. die Sprachbeherrschung des Pflegepersonals, die Beziehung zur pflegebedürftigen Person und deren Familienmitgliedern, Körperpflege, Arbeiten im Haushalt und die Mahlzeiten.

„Auch unsere Branche ist vom Wandel betroffen. Dank der Weitsicht der Abteilung für Sozialpolitik der Provinz Bozen, unserer gut aufgestellten Sozialgenossenschaft mit qualifizierten und motivierten Mitarbeitern und dem Einsatz von neuer Technologie sind wir heute in der Lage, einen umfassenden Heimservice für Pflegebedürftige anzubieten. Bis vor wenigen Jahren gab es in diesem Dienstleistungsbereich wenig Kontrolle und kaum Qualitätsstandards. Der Einsatz dieser neuen Technologie wird kein Personal ersetzen und wir sehen keinen Stellenabbau vor, im Gegenteil: Wir wollen noch weiterwachsen", erklärt Giovanni Franchini, Präsident von Auxilia, der die Genossenschaft gemeinsam mit Prof. Luciano Pilati gegründet hat.

„Das Projekt zeigt, wie neue Technologien Menschen bei ihrer Arbeit unterstützen können. Das System ermöglicht es, quantitative und qualitative Daten zu sammeln, um die Qualität des Pflegedienstes, die in jedem Fall mit höchster Professionalität erbracht wird", ergänzen Tiziano Tresanti und Ulrike Gamper von airpim, dem innovativen KMU.

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